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Australisches Zitronenblatt (Plectranthus)
(frisch geschnitten, zum sofort Einpflanzen in einen Topf, od. z. wässern)
Australisches Zitronenblatt (Plectranthus)
(frisch geschnitten, zum sofort Einpflanzen in einen Topf, od. z. wässern)
Das Australische Zitronenblatt verströmt einen wunderbaren zitronigen Duft und bildet feine blassblaue Blüten aus. Sie wächst sehr schnell und eignet sich durch die silbern schimmernden Blätter perfekt als Dekopflanze. Die Blätter u. Blüten sind zum Verzehr geeignet, was die Pflanze zum Geheimtip für echte Feinschmecker macht. So verschönert sie jedes Zimmer und im Sommer auch den Garten u. erweitern Ihr Küchenrepertoire.
(Es handelt sich um junge frisch geschnittene Ableger, noch unbewurzelt zum sofort einpflanzen in einen Topf od. zum bewurzeln in Wasser. Sie sind robust u. werden ohne Probleme sofort anwachsen, einfach in einen Topf mit geeigneter Erde stecken u. gießen od. in ein Glas Wasser zum Bewurzeln)
(Achtung: die Bilder sind meist Beispielbilder, sie zeigen ggf. große Beispiel-Pflanzen, teilweise die zum Verkauf stehenden Jungpflanzen/Ableger selbst u. auch tropische Naturbilder als Beispiel was daraus werden könnte etc.. Natürlich können auch die großen/größere Exemplare u. größere Mengen ebenfalls käuflich erworben werden, dazu bitte kurze Anfrage)
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Australisches Zitronenblatt
Plectranthus
Ein Australisches Zitronenblatt ist in jeder Hinsicht eine außergewöhnliche Pflanze: es ist hierzulande noch eine echte Rarität, hat eine sehr ansprechende Optik und kann zudem vielseitig verwendet werden.
Das Australische Zitronenblatt, Plectranthus species, gehört zur Familie der Harfensträucher und ist in den tropischen Regionen Australiens beheimatet. Dort wächst es strauch- oder baumartig und kann eine Höhe bis zu zwei Metern erreichen. Auch hierzulande werden die Pflanzen recht hoch: etwa 1,50 m. Doch nicht nur ihre Wuchshöhe, sondern auch die Geschwindigkeit ist beeindruckend, mit der sie diese erreichen, ist beeindruckend. Es gibt Exemplare, die mehrfach im Jahr in ein größeres Pflanzgefäß umgetopft werden müssen, weil das bisherige schlichtweg zu klein für sie geworden ist.
Auffällig sind zudem die bis zu handtellergroßen Blätter: sie sind sehr weich und dick und verströmen zudem einen zitronenartigen, angenehmen Duft. Ihr grüne Grundfarbe hat einen leicht silbrigen Glanz, so dass die komplette Pflanze wunderschön schimmert, wenn Licht auf sie fällt.
Mit etwas Glück werden sich kleine, blassblaue Blüten bilden. Wann dies geschieht, ist ungewiss, aber erfahrungsgemäß erfolgt die Blütenbildung im Spätherbst, also etwa im November. In seiner Heimat bildet das Zitronenblatt zudem kleine Früchte, was hierzulande jedoch ausgeschlossen zu sein scheint.
Um sich rundherum wohlzufühlen, braucht das Zitronenblatt einen hellen und sonnigen Standort. Dieser kann ganzjährig im Haus gelegen sein. Alternativ kann die Pflanze nach den Eisheiligen ins Freie gestellt werden, wo sie gerne den Sommer über verbringt. Sobald die Temperaturen auf 15° C absinken, muss sie jedoch wieder eingeräumt werden; ansonsten ist es ihr tatsächlich zu kalt.
Bezüglich des Substrates ist das Gewächs sehr anspruchslos: Gartenerde ist vollkommen ausreichend; alternativ kann auch handelsübliche Pflanzenerde verwendet werden.
Der Wasserbedarf ist recht gering, da die sukkulenten Blätter Feuchtigkeit sehr gut speichern, jedoch sollte der Wurzelballen nicht austrocknen. Die regelmäßigen Wassergaben sollten nur sehr sparsam ausfallen, um Staunässe zu vermeiden.
Wer jedoch die ohnehin bestehende Schnellwüchsigkeit noch unterstützen möchte, der versorgt sein Zitronenblatt mit mehr Wasser: die Wuchsfreudigkeit wird durch vermehrtes Gießen noch mehr angeregt, so dass man förmlich dabei zusehen kann, wie sich die Pflanze entwickelt.
Wer so schön und üppig wächst wie diese Exotin, der hat auch einen hohen Nährstoffbedarf. Aus diesem Grund sollten ihr regelmäßig Nährstoffe zugeführt werden, entweder in Form von organischem Dünger oder als Langzeitdünger.
Ein Rückschnitt erfolgt für gewöhnlich in Form einer Ernte: werden Blätter und Triebe benötigt, so können sie ganzjährig abgeschnitten werden. Dies sollte man im Übrigen unbedingt machen, da ansonsten die wunderschöne Pflanze schnell sehr ausufernd wächst.
Zusätzlich ist es sinnvoll, gelegentlich die Triebenden zu entfernen. Eine derartige Maßnahme fördert wiederum einen buschigen Wuchs, welcher dem Gewächs sehr gut steht.
Wer sein Zitronenblatt gerne vermehren möchte, kann dies ganz einfach mithilfe von Kopfstecklingen tun. Dies kann ganzjährig geschehen. Sie werden abgeschnitten und in feuchtes Substrat gesteckt, wo sie innerhalb weniger tage anfangen, Wurzeln zu bilden. Von einer Bewurzelung in Wasser ist hingegen abzuraten: die Stecklinge werden dort nicht wurzeln, sondern verfaulen.
Es ist nicht nur möglich, das Australische Zitronenblatt im Kübel zu kultivieren, sondern sogar sinnvoll. Da es nicht winterhart ist, muss es bei sinkenden Temperaturen ins Haus geholt werden und darf erst frühestens nach den Eisheiligen (Mitte Mai) wieder ins Freie. Ein ständiges Ein- und Auspflanzen in Gartenboden ist recht mühsam, vor allem, wenn die Pflanze erst einmal eine gewisse Höhe und Breite erreicht hat.
Bei der Kübelhaltung sind jedoch einige Kriterien zu beachten:
Am besten schmecken die Blätter und Triebe, wenn sie frisch vom Strauch geerntet werden. Dies ist ganzjährig möglich, so dass eine Konservierung im eigentlichen Sinne nicht zwingend erforderlich ist. Wer sich dennoch bevorraten möchte, kann zum einen die kompletten Blätter ohne Stiel einfrieren. Sollen sie dann zum Würzen von Speisen verwendet werden, können sie ganz einfach über diese zerbröselt werden.
Alternativ kann man auch das Australische Zitronenblatt trocknen. Dies geht jedoch nicht, wie man es von anderen Pflanzen her kennt: bei Zimmertemperaturen ausgebreitet dauert es mehrere Wochen, bis die Blätter halbwegs trocken sind. sinnvoller ist es, sie in kleinere Stücke zu zerschneiden, da dies den Trocknungsprozess beschleunigt. Anschließend werden sie in luftdichte Gefäße gegeben und können dort aufbewahrt werden.